Im Idealfall gestaltet sich das Kind-Eltern-Verhältnis zumindest in grundsätzlichen Fragen harmonisch und konfliktfrei. Wie wir aber alle wissen, stimmt das Idealbild der traditionellen Familie immer weniger mit der gesellschaftlichen Realität überein. Es kommt vor allem bei unverheirateten Paaren immer öfter zu Trennungen, der gesetzliche Vater ist oft nicht der leibliche Vater und es ist ein deutlicher Trend zu sog. Patchwork-Familien zu beobachten. Immer häufiger gibt es auch sog. Regenbogen-Familien, in denen gleichgeschlechtliche Paare Verantwortung für das gemeinsame Kind übernehmen. Hier ergeben sich viele konfliktträchtige Konstellationen, in denen um das Umgangsrecht oder Sorgerecht gestritten wird, Adoptionen angestrebt werden oder auch die Vaterschaft zu klären ist. Nicht minder häufig wird auch um den Kindesunterhalt oder das Namensrecht gestritten. Das Kindschaftsrecht bietet hier viele Instrumentarien, die allerdings mit Bedacht und Sachkenntnis angewandt werden wollen, da eine fehlerhafte Handhabung oft Konsequenzen haben kann, die nicht mehr rückgängig zu machen sind. Hier stehe ich gerne als rechtlicher Beistand zur Seite, sei es in Form einer Beratung oder auch der gerichtlichen Vertretung.

Bei Pflegekindern und -familien kommt neben dem Familienrecht des BGB ein verwandtes und mir seit Jahren vertrautes Rechtssystem zur Anwendung – das Kinder- und Jugendhilferecht des SGB VIII. Ob es sich nun um Rechtsstreitigkeiten rund um das Pflegegeld (vom Jugendamt zu gering bemessene Pflegegelder, rechtlich fragwürdige Anrechnung von Pflegegeld auf die Bemessung von Sozialversicherungsbeiträgen o.ä.) handelt, oder auch hier kindschaftsrechtliche Konflikte wie etwa Vormundschaften, Herausgabeverlangen, Umgang mit den leiblichen Eltern u.s.w. – zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren, um die Ihnen zustehenden Rechte notfalls auch gerichtlich durchzusetzen.